Herbstimpression

Die Natur zieht ihr Herbstgewand an. Feuchtigkeit und Sonne tauchen sie in satte Farben. Fahrten auf zwei Rädern verändern sich mit. Sie werden selten. Sie werden besonders.

Das Wetter wird unbehaglicher. Die Menschen auf den Straßen wappnen sich dagegen mit Regenschirmen, Jacken. Das ist das richtige Wetter um am Fenster zu sitzen, einen Tee oder Kaffee zu genießen und im warmen sitzend die Aussicht zu genießen. Das Regenwasser läuft die Fensterscheiben hinunter, die Menschen draußen werden zu Spielbällen der Natur. In der Geborgenheit der eigenen vier Wände – im warmen sitzend – kann ich dieses Schauspiel sehr genießen.

Auf dem Motorrad trotzt man der Natur. Die Maschine wehrt sich gegen Wetter und Wind um die Mission zu erfüllen (den Fahrer an den Ort seines Wunsches zu bringen), die Rüstung wiederum schützt vor Regen und Temperatur. Der Fahrtwind lässt das Wasser vom Visier rollen während der Windschild stets für neue Regentropfen sorgt. Obwohl man weiß und spürt das es feucht und ungemütlich ist so fühlt man sich sicher, geborgen, ja sogar warm.

Das Wetter kann mir gar nix – ich genieße die Aussicht. Wind und Wolken spielen mit dem Licht und verändern kontinuierlich die Stimmung der Natur. Sie zeigt sich mal kämpferisch, mal ungemütlich und dann wieder friedlich bunt. Und das zwischen zwei Kurven.

Wie zu hause. Mit einer Tasse Tee am Fenster. Ob da der Ostfriese in mir durchkommt? Vielleicht.

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