Ein langes Wochenende auf 2 Rädern

Das Wordcamp in Köln stand vor der Tür und lag glücklicherweise auf einem langen Wochenende. Zeit mal eine längere Tour mit dem Motorrad zu machen. Insgesamt knapp 1000 KM.

Der Donnerstag war hier ein Feiertag, also ging es Mittwochs schon los: erstmal nach Düsseldorf, eine alte Freundin besuchen. Der Hinweg zog sich durch das Sauerland – eine wunderschöne Tour. Durch das Neandertal ging’s nach Düsseldorf rein. Eine Fahrt die sich gelohnt hat.

In Düsseldorf haben wir die Tap Dogs besucht – das war ein wahres Rhythmusspektakel. Meine Ohren waren noch gut eine Stunde lang gut gedämpft. Viele Gespräche und ein ausgiebiger Spaziergang später ging es am Freitag dann zurück nach Bielefeld – per Autobahn.

Für den Freitag war eine weite Route geplant, daher musste der Weg zum Start schnell gehen. Also habe ich meinen Arbeitskollegen abgeholt und zu zweit ging’s dann nach Köln. Wieder schön durchs Sauerland. Autobahnen vermeiden war die Devise.

Wichtige Lektion: das macht nicht immer Spaß. Der erste Teil von Bielefeld war Streckentechnisch eher langweilig und da wir bei 35 Grad im Kölner Randgebiet ankamen und für die letzten 30 km eine Stunde brauchten: in Großstädten ist das auch kein Spaß. Immerhin weiß ich jetzt wie sich ein Kreislaufkollaps ankündigt. Auf den letzten 10 KM habe ich keine Luft mehr bekommen unter dem Helm.

Im Hotel konnte ich meine Klamotten nur noch auswringen. Duschen: ja! Aber im sitzen bitte. Selten war ich so entkräftet und glücklich. Das war eine wunderschöne Tour durch’s Sauerland.

Der Rückweg am Sonntag wurde daraufhin dennoch spontan optimiert: Anfang und ende der Route durch Autobahn ersetzt. So ließ es sich wunderbar aushalten. Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir wieder in Bielefeld gewesen.

Das war Fahr- und Urlaubstechnisch ein Erlebnis, das ich nicht missen möchte. Es hat sehr viel Spaß gemacht – trotzdem ich knappe 11 Stunden unterwegs war am Freitag. Wer schnell reisen will, möge allein reisen. Ich reise lieber weit und zu zweit.

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